Die Kinder von Les Emmeraudes

Sie stammen aus christlichen oder moslemischen Familien, aber das spielt keine Rolle. Auch im Alltag leben deren Familien gemischt und friedlich nebeneinander. (Die Probeme mit Islamisten haben ihren Ursprung ausserhalb des Landes und sind in den Städten kaum spürbar). Sie stammen aus verschiedenen Ethnien – Mossi, Peulh, Senoufo, Bobo, Samo und anderen -, aber auch das spielt für die Kinder keine Rolle. Sie sprechen praktisch alle die Lokalsprache Dioula (neben der eigenen) und müssen in kurzer Zeit Französisch als Schrift- und Verkehrssprache lernen. Während viele von zu Hause aus schon etwas Französisch mitbekommen, ist das gerade Kinder aus Familien, in denen Eltern selbst wenig Schulbildung genossen haben und daher selbst schlecht Französisch sprechen, ein Riesenschritt.

Wer will nicht hoch hinaus?

Jedes Kind ist einzigartig, ein «Emmeraude», ein Smaragd.
(Da die Gründerin Yvonne Striegel-Toe mit Rufname «Emmy» heisst, wurde ein zweites «m» in «Emeraudes» eingeschmuggelt. So lässt sich das Projekt auch bei Suchmaschinen im Internet leicht finden.)

Physische Nähe gehört zum Alltag.
Martin und seine Kinderschar